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Hundeerziehung

macht Ihnen und Ihrem Vierbeiner einen Riesenspaß und die
Erfolge kommen schneller, als Sie denken. Üben! Das ist das Geheimnis
einer guten Hundeerziehung.

Welpenspielstunde und Hundeschule

Das Zusammenleben mit dem Menschen ist wichtig, aber Kontakt zu Artgenossen gehört genauso zu einer optimalen Entwicklung eines Welpen. Welpenspielstunden gehören heute zum Hundealltag und werden überall angeboten. Fragen Sie Ihren Tierarzt, wo der nächste Hundeverein oder eine Hundeschule ist, die Welpenkurse anbietet. Möglichst früh sollten Sie Ihren Hund an andere gewöhnen. Ideal ist es, wenn Hunde der verschiedenen Rassen und damit auch mit völlig unterschiedlichem Aussehen zusammenkommen. Der Altersunterschied der Welpen sollte nicht zu groß und niemals sollten die Hunde unbeaufsichtigt sein. Erfahrene Gruppenleiter wissen, wann es sich bei einer kleinen Rauferei noch um ein Spiel handelt und ab wann sie eingreifen müssen. Auch die ersten Übungen, also "Sitz", "Platz" und "Komm", werden in der Gruppe schon geübt. Natürlich überwiegen die Spieleinheiten.


Hundeschule

Direkt auf die Welpenspielstunde folgt etwa ab dem Alter von vier bis fünf
Monaten die Hundeschule. In einer Hundeschule, sei sie nun gewerblich
oder auch privat von einem Verein durchgeführt, wird man mit
Ihnen nicht nur gemeinsam mit dem Hund üben, sondern Ihnen auch
erklären, wie ein Hund lernt oder warum diese oder jene Übung
momentan noch nicht so klappt. Sie werden dort "rund um den Hund"
umfassend beraten. Sie werden es erleben: Hundeschule macht
Ihnen und Ihrem Vierbeiner einen Riesenspaß und die Erfolge kommen
schneller, als Sie denken. Üben! Das ist das Geheimnis einer guten
Hundeerziehung.

Lob und Tadel

Für beides gilt: Es muss zum richtigen Zeitpunkt kommen! Gerade mal ein bis zwei Sekunden haben Sie Zeit, um ein Verhalten mit einem positiven Reiz (Lob) oder einem negativen Reiz (Strafe) zu belegen. Danach weiß Ihr Hund nicht mehr, warum Sie reagiert haben und bezieht es schon auf seine nächste Handlung.

Lob

Lob kann ein freundliches Wort sein, ein Klopfen, Streicheln, Kraulen, ein Leckerchen oder der Ball, der wegfliegt. Aber bitte immer nur eins! Auch ein Lob soll etwas Besonderes sein, und deshalb wird nur gelobt, wenn der Hund etwas Besonderes getan hat. Für die ersten Sitzübungen wird also noch jedes Mal gelobt, wenn es dann (fast) immer klappt schon seltener und irgendwann gar nicht mehr. Dann ist es selbstverständlich, dass diese Übung befolgt wird. Lob gibt es dann schon längst für andere Aufgaben.

Tadel

Bei den "Strafen" reicht der Katalog vom Nichtbeachten über ein
"Nein"oder "Pfui" bis hin zum mehr oder weniger leichten Ruck am Halsband.
Dabei muss das Maß abgestimmt sein auf das Alter, den Ausbildungsstand
und die Situation. Die berühmte gerollte Zeitung sowie das Festhalten und
Schütteln im Nacken gehören endgültig in die Mottenkiste der Hundeerziehung.


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